
Es gibt viele Dinge, die ich sehr gut nachvollziehen kann, wenn es um Skepsis gegenüber veganem Essen geht. Wirklich. Ganz ohne Ironie.
Was ich verstehe: die Macht der Gewohnheit
Menschen essen, was sie gelernt haben zu essen. Kultur, Kindheit, Familie – das prägt.
Wer 30 Jahre lang gelernt hat, dass Wurst normal ist und Soja exotisch, der wird das nicht in drei Tagen überdenken. Das ist nachvollziehbar.
Was ich auch verstehe: das Wegschauen
Das ist menschlich. Wir alle haben Dinge, die wir lieber nicht so genau wissen wollen.
Dazu gehört vor allem der Herstellungsprozess von tierischen Produkten – und welche Konsequenzen er für die „Produzenten“ hat. Das hat (zunächst) nichts mit Bösartigkeit zu tun, sondern mit Selbstschutz.
