Manchmal gibt es Momente, in denen man nicht mehr etwas tut, sondern etwas ist. Für mich gab es so einen Moment im vergangenen Jahr. 2025 habe ich mich erstmals als Veganer gefühlt – und nicht mehr als jemand, der (überwiegend) vegan isst.
Das klingt nach Wortklauberei. Es ist aber ein Unterschied.
Hilfe aus dem Notfallbeutel: Maiswaffeln und die Nusskernmischung waren immer greifbar
Es fühlt sich schon nach Routine an. Der zweite Veganuary* hat begonnen, Tag vier ist geschafft. Was im vergangenen Jahr noch viel Vorbereitung bedurfte, läuft in diesem Jahr einfach mit und ist zur täglichen Routine geworden. Und das, obwohl ich in diesem Jahr bereits einige Tage unterwegs war.
Januar 2024: Der "Notfallbeutel" mit Nusskernmischung, Maiswaffeln und der Wasserflasche war mein ständiger Begleiter, Hauptlektüre war die Zutatenliste der Produkte im Supermarkt. Solange, bis ich ein Standardsortiment gefunden hatte und mir zunächst ein möglichst einfacher Einkauf wichtiger war als Abwechslung auf dem Speiseplan.
Hallo Welt. Ich heiße Oliver. Und ich möchte veganer werden. Vielleicht kein Veganer, aber immer veganer!
Das ist die erste Zeile eines Artikels, mit dem ich ein veganes Blog begann, das ich aus mehreren Gründen nicht weiterführe. Den Text dort schrieb ich vor etwa einem Jahr und ich stelle zufrieden fest: Ja, ich lebe nun deutlich veganer, wenn auch (noch) nicht zu 100 Prozent. Aber daran arbeite ich noch.